Wähle die passende Impedanz-Ausführung
Dieses Modell ist als 1-Ohm- und als 2-Ohm-Ausführung erhältlich. Die folgenden bisherigen Leistungsangaben beziehen sich auf die 1-Ohm-Version, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben.
| Lastimpedanz | 1-Ohm-Ausführung | 2-Ohm-Ausführung |
|---|---|---|
| 4 Ohm | 522 W RMS | 796 W RMS |
| 2 Ohm | 792 W RMS | 1200 W RMS |
| 1 Ohm | 1200 W RMS | Nicht freigegeben |
Hersteller-Messbedingung: 14,4 V, 60 Hz, maximal 1 % THD. Die 2-Ohm-Ausführung darf nicht mit einer Last unter 2 Ohm betrieben werden.
Soundigital 1200.1 EVO 5 – Kompakte Monoblock-Endstufe mit 1.200 W RMS
Die Soundigital 1200.1 EVO 5 ist eine eindrucksvoll kleine Monoblock-Endstufe, die bei 1 Ohm satte 1.200 W RMS leistet – und dabei gerade mal 18 × 13,6 × 5,5 cm groß ist. Wer in beengten Verhältnissen (Kofferraum, Unterflur, SQ-Sleeper-Builds) eine leistungsstarke Bassbeschalligung unterbringen will, ohne einen riesigen Verstärker zu verbauen, liegt hier richtig. Die EVO 5 ist klar auf Subwoofer-Betrieb ausgelegt; wer sauberen Kickbass mit echtem Substanz-Pegel sucht, findet in dieser Endstufe einen ernstzunehmenden Kandidaten.
Technische Highlights der 1200.1 EVO 5
- 1.200 W RMS an 1 Ohm – mit seriöser Effizienz: Die Endstufe erreicht an 1 Ohm einen Wirkungsgrad von 88 %, an 2 Ohm sogar 91 %. Das bedeutet: wenig Abwärme, wenig Stress für die Fahrzeugelektrik – gerade wichtig, wenn du keine aufwendige Batterieunterstützung einbauen möchtest.
- Regelbarer Subsonic-Filter (5–80 Hz): Wer einen Subwoofer in einem Bassreflex-Gehäuse betreibt, braucht einen ordentlichen Subsonic-Filter, um Infrabass unterhalb der Tuningfrequenz zu beschneiden. Hier ist er stufenlos einstellbar – das schützt den Treiber und reduziert nutzlose Leistungsaufnahme.
- Variabler Low-Pass-Filter von 50 Hz bis 1 kHz: Die breite Regelspanne macht die 1200.1 EVO 5 flexibel – ob klassischer Subwoofer-Einsatz oder mitten im Frequenzgang als Einzeltreiber-Lösung: Der Filter deckt beides ab, auch ohne externen DSP.
- Bass Boost bis 12 dB bei 50 Hz: Ein regelbarer Bass Boost ist in der Praxis ein zweischneidiges Schwert – er kann helfen, bei leistungsschwachen Headunits Pegel nachzuschieben, aber übertrieben eingestellt ist er schnell die kürzeste Verbindung zwischen Verstärker und kaputtem Subwoofer. Mit Bedacht nutzen.
- Dämpfungsfaktor von 2.000: Ein hoher Dämpfungsfaktor bedeutet, dass die Endstufe die Membranbewebung präziser kontrolliert. Bei Subwoofern spürbar als strafferer, konturierter Bass statt wummerndem Einheitsbrei – relevant besonders für SQ-Anwendungen.
- Kompakte Abmessungen, leichtes Gehäuse: Mit 1,12 kg Gewicht und einem Footprint, der in viele Standardeinbausituationen passt, ist diese Endstufe prädestiniert für platzsparende Setups – Unterbodeninstallation, schmale Hutablagen-Winkel oder Nischen im Kofferraum.
Technische Daten der 1200.1 EVO 5 im Überblick
- Kanäle: 1 (Mono)
- RMS-Leistung @ 4 Ohm: 522 W
- RMS-Leistung @ 2 Ohm: 792 W
- RMS-Leistung @ 1 Ohm: 1.200 W
- Frequenzgang (-3 dB): 5 Hz – 25 kHz
- Subsonic-Filter: 5 Hz – 80 Hz (variabel)
- Low-Pass-Filter: 50 Hz – 1 kHz (variabel)
- Bass Boost: 0–12 dB @ 50 Hz
- Betriebsspannung: 9–16 V
- Signal-Rausch-Abstand: 95 dB
- Eingangssensitivität: 0,2–2 V
- Stromaufnahme Musikbetrieb (1 Ohm): 54 A
- Stromaufnahme Musikbetrieb (2 Ohm): 52 A
- Stromaufnahme Maximum (1 Ohm): 108 A
- Stromaufnahme Maximum (2 Ohm): 105 A
- Wirkungsgrad @ 1 Ohm: 88 %
- Wirkungsgrad @ 2 Ohm: 91 %
- Dämpfungsfaktor: 2.000
- Empfohlener Stromkabelquerschnitt: 16 mm²
- Empfohlener Lautsprecherkabelquerschnitt @ 1 Ohm: 2 × 4 mm²
- Empfohlener Lautsprecherkabelquerschnitt @ 2 Ohm: 2 × 2,5 mm²
- Empfohlene Absicherung (Musikbetrieb): 70 A
- Empfohlene Batteriekapazität: 70 Ah
- Breite: 136 mm
- Länge: 180 mm
- Höhe: 54,8 mm
- Gewicht: 1,12 kg
Einsatzbereich & Kompatibilität der 1200.1 EVO 5
Die 1200.1 EVO 5 eignet sich besonders für Fahrzeuge mit begrenztem Einbauraum – kleine SUVs, Kompaktklasse oder Fahrzeuge, in denen der Kofferraum nicht vollständig für HiFi geopfert werden soll. Der breite Low-Pass-Filter macht sie vielseitig kombinierbar: ob mit einem einzelnen 12-Zoll-Subwoofer in geschlossenem Gehäuse für SQ-Anwendungen oder mit einem Bassreflex-Aufbau für mehr Maximalpegel. Wer mit einem DSP wie dem Helix DSP oder ähnlichem arbeitet, kann die bordeigenen Filter etwas zurücknehmen und das Filtering komplett im DSP erledigen – das gibt mehr Kontrolle über die Übernahmefrequenzen. Bei 1-Ohm-Betrieb mit rund 108 A Maximalstromaufnahme empfiehlt sich ein Blick auf die Fahrzeuglichtmaschine und ggf. ein Stützkondensator oder eine zweite Batterie, wenn das System dauerhaft auf hohem Pegel betrieben wird.
Worauf du beim Einbau der 1200.1 EVO 5 achten solltest
- Stromkabel nicht unterschätzen: Soundigital empfiehlt 16 mm² für die Stromversorgung – das sollte auch der Mindeststandard bleiben. Wer Kabelwege über 3–4 Meter hat, sollte auf 25 mm² wechseln, um Spannungsabfall unter Last zu minimieren.
- Absicherung nah an der Batterie: Die empfohlenen 70 A sollten als Sicherung möglichst nah an der Batterie (max. 30–40 cm Abstand) sitzen – das ist keine Empfehlung, das ist gelebte Praxis und im Streitfall auch versicherungsrelevant.
- Bass Boost mit Vorsicht einsetzen: Wenn die Eingangssensitivität vernünftig eingestellt ist (Pegel an der Headunit bei ca. 80–85 % Lautstärke als Referenzpunkt), ist ein Bass Boost in der Regel nicht notwendig. Wer ihn trotzdem nutzt, sollte am Subwoofer prüfen, ob die thermische Belastung noch im Rahmen liegt.
- Belüftung sicherstellen: Trotz des hohen Wirkungsgrades erzeugt die Endstufe Abwärme. Bei Unterflur- oder Teppichinstallation unbedingt auf ausreichend Luftzirkulation achten – die Endstufe direkt auf einem Teppich einzuschließen ist ein sicherer Weg in die Thermalsicherung.
Die Soundigital 1200.1 EVO 5 ist eine solide Wahl für alle, die auf begrenztem Raum echte Leistung unterbringen wollen – ohne Abstriche bei Effizienz oder Klangkontrolle machen zu müssen. Besonders für SQ-orientierte Setups mit einem hochwertigen Subwoofer im mittleren Leistungsbereich macht diese Endstufe Sinn. Wer hingegen maximalen SPL-Pegel mit mehreren Treibern anstrebt, sollte sich nach einer größeren Lösung umsehen.
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