Loud as Hell IN3000.1D Inferno – Monoblock für alle, die es ernst meinen
Die Loud as Hell IN3000.1D Inferno ist eine Class-D-Monoblock-Endstufe, die in erster Linie für druckvolle Subwoofer-Setups gebaut wurde – und dabei keine halben Sachen macht. 3.000 Watt RMS an 1 Ohm in einem Gehäuse mit den Maßen 240 × 234 × 74 mm: Das ist kein Zufall, sondern ein klares Statement für alle, die Tiefbass mit Substanz wollen. Ob SPL-Aufbau im Kofferraum oder fettes Daily-Driver-System – die IN3000.1D macht in beiden Szenarien eine gute Figur, solange die Elektrik stimmt.
Technische Highlights der IN3000.1D
- 3.000 Watt RMS an 1 Ohm, 2.100 W an 2 Ohm, 1.400 W an 4 Ohm: Die Endstufe bleibt auch bei niedrigen Impedanzen stabil – das ist der entscheidende Punkt, wenn du DVC-Subwoofer parallel verdrahtest oder mehrere Chassis in Reihe/Parallel kombinierst. Hier wird Leistung nicht nur auf dem Datenblatt versprochen.
- Class-D-Topologie mit echtem Wirkungsgrad: Kein unnötiger Hitzestau, kein überdimensioniertes Netzteil nötig. Class D macht es möglich, dass diese Leistungsklasse in einem relativ kompakten Gehäuse realisierbar ist – ohne dauerhaft die Lichtmaschine an ihre Grenzen zu bringen.
- Großflächige Kühlrippen: Für Dauerbetriebs-Szenarien (lange Fahrten, Beschallungseinsatz, Wettkampf) sorgt die dimensionierte Kühlung dafür, dass die Endstufe nicht in die Schutzschaltung geht, bevor du willst.
- Vollständiger Filterblock inklusive Subsonic-Filter: High-Pass, Low-Pass, Bandpass und Subsonic – alles an Bord. Der Subsonic-Filter ist besonders bei Bassreflex-Gehäusen wichtig: Er schützt den Sub vor unkontrollierten Hüben unterhalb der Tuningfrequenz, die man ohnehin nicht hört, aber die das Chassis mechanisch belasten.
- Line-Out für Systemerweiterung: Wer plant, das Setup später um weitere Endstufen zu erweitern (z. B. eine separate Amp für Mitteltöner/Hochtöner), kann das Signal direkt weiter schleifen – ohne externes Verteilermodul.
- THD unter 0,1 % und SNR über 90 dB: Für eine Bassmaschine dieser Leistungsklasse solide Werte – der Bass bleibt sauber, auch wenn es laut wird.
Technische Daten der IN3000.1D im Überblick
- Kanalanzahl: 1 (Mono)
- Verstärkerklasse: Class D
- RMS-Leistung @ 1 Ohm: 3.000 W
- RMS-Leistung @ 2 Ohm: 2.100 W
- RMS-Leistung @ 4 Ohm: 1.400 W
- Frequenzgang: 10 Hz – 20 kHz
- Klirrfaktor (THD): < 0,1 %
- Rauschabstand (SNR): > 90 dB
- Eingangssensitivität: 0,2 – 6 V
- Betriebsspannung: 11 – 16 V
- Filter: High-Pass, Low-Pass, Bandpass, Subsonic
- Line-Out: Ja
- Bass-Remote: Ja
- Empfohlener Strom-/Massekabelquerschnitt: 50 mm²
- Abmessungen (L × B × H): 240 × 234 × 74 mm
Einsatzbereich & Kompatibilität der IN3000.1D
Die IN3000.1D ist klar auf Subwoofer-Anwendungen ausgelegt – von einer einzelnen großen Schwingspule bis hin zu mehreren parallel verdrahteten Chassis. Mit 1-Ohm-Stabilität ist sie besonders interessant für DVC-4-Ohm-Subwoofer, die du parallel auf 2 Ohm oder bei zwei Chassis auf 1 Ohm verdrahtest. Das macht sie kompatibel zu vielen gängigen Produkten aus unserem Sortiment – etwa DVC-Subs von DD Audio oder Deaf Bonce.
Für das restliche Signal (Mitten, Höhen) würde ich eine separate Mehrkanalendstufe empfehlen und den Line-Out der IN3000.1D nutzen, um die Signalführung sauber zu halten. Wer das System per DSP abstimmt, kann die Eingangssensitivität von bis zu 6 V problemlos nutzen – kein Pegelmatching-Chaos.
Worauf du beim Einbau der IN3000.1D achten solltest
- Kabelquerschnitt ernst nehmen: Der Hersteller empfiehlt 50 mm² für Strom und Masse – das ist bei 3.000 Watt keine Übertreibung. Mit zu dünnen Kabeln brichst du entweder die Spannung ein oder du riskierst thermische Probleme am Kabel selbst. Wer unter 50 mm² bleibt, verbrennt Leistung, bevor sie die Endstufe erreicht.
- Sicherungshalter nah an der Batterie: Bei dieser Leistungsklasse unbedingt einen ordentlichen Sicherungsblock (mind. 200–250 A) direkt an der Batterie vorsehen – idealerweise max. 30 cm Leitungsweg bis zur Sicherung.
- Subsonic-Filter korrekt einstellen: Gerade bei Bassreflex-Gehäusen sollte der Subsonic-Filter ca. 5–10 Hz unterhalb der Tuningfrequenz des Gehäuses eingestellt werden. Wer das ignoriert, belastet den Sub mit Hüben, die weder hörbar noch gewollt sind.
- Belüftung sicherstellen: Die Endstufe ist kompakt, aber die Kühlrippen brauchen Luftzirkulation. Einbau in einem vollständig geschlossenen Hohlraum ohne Luftstrom ist keine gute Idee – besonders bei langen Beschallungsstrecken.
Die Loud as Hell IN3000.1D Inferno ist eine solide Wahl für alle, die echte Leistungsreserven in einem handhabbaren Format suchen – ohne dafür eine riesige Endstufe verbauen zu müssen. Wer einen oder zwei leistungshungrige Subwoofer mit ordentlich Hub betreiben will, bekommt hier das nötige Fundament. Für reine SQ-Anwendungen gibt es spezialisiertere Alternativen – als Bassmaschine für SPL und druckvolle Alltagssysteme macht die IN3000.1D aber einen überzeugenden Job.
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