Audio System Terminal 4 – sauber abgeschlossen, bevor der Bass losgeht
Wer ein Subwoofer-Gehäuse selbst baut, kennt das Problem: Der Klang sitzt, die Verarbeitung auch – aber der Kabelanschluss am Gehäuse ist eine Baustelle aus verdrillten Litzen und Heißkleber. Das Audio System Terminal 4 löst genau das. Ein ordentliches 4-poliges Durchführungsterminal, das sauber ins Gehäuse eingelassen wird und dem Aufbau das professionelle Finish gibt, das er verdient. Für mich gehört so ein Teil zu jedem selbst gebauten Subwoofer-Gehäuse dazu – egal ob SQ- oder SPL-Projekt.
Technische Highlights des Terminal 4
- 4-polige Ausführung: Ideal für Subwoofer mit Doppelschwingspule (DVC) – beide Schwingspulenanschlüsse lassen sich sauber von außen beschalten, ohne den Deckel abnehmen zu müssen.
- Vergoldete Schraubterminals: Vergoldung reduziert Übergangswiderstände und schützt vor Oxidation – gerade im Kofferraumbereich, wo Temperaturschwankungen und Feuchtigkeit am Terminal nagen.
- Bis 4 mm² Kabelquerschnitt: Passt zur typischen Verkabelung zwischen Verstärker und Subwoofer – ausreichend für die meisten Heimanwender- und Mitteklasse-SPL-Setups.
- Kompakte Einbaumaße: Das Terminal verschwindet mit 76 × 96 mm Ausschnitt unauffällig in der Gehäusewand – bleibt genug Platz für Dämmung und Konstruktion rundum.
Technische Daten im Überblick – Terminal 4
- Hersteller: Audio System
- Modell: Terminal 4
- Polzahl: 4-polig
- Anschluss-Kabelquerschnitt (max.): 4 mm²
- Kontaktoberfläche: vergoldet
- Außenmaße: 97 × 124 mm
- Einbauausschnitt: 76 × 96 mm
- Einbautiefe: 32 mm
- Gewicht: ca. 0,15 kg
Einsatzbereich & Kompatibilität – Terminal 4
Das Terminal 4 richtet sich in erster Linie an alle, die Subwoofer-Gehäuse selbst bauen oder aufwerten – ob Bassreflex oder Geschlossen, ob 25er oder 38er Sub. Besonders sinnvoll ist es bei DVC-Subwoofern, da vier Pole die getrennte Beschaltung beider Schwingspulen ohne zusätzliche Verbindungen im Gehäuse ermöglichen. Wer parallel eine neue Box für einen DD Audio, AI Sonic oder Deaf Bonce Subwoofer aufbaut, sollte dieses Terminal direkt mit einplanen. Kombiniert gut mit ordentlichem Lautsprecherkabel (min. 2,5 mm², empfohlen 4 mm²) zwischen Terminal und Schwingspule.
Worauf du beim Einbau des Terminal 4 achten solltest
- Ausschnitt sauber fräsen oder sägen: Der Einbauausschnitt von 76 × 96 mm sollte exakt sein – ein schiefer Schnitt lässt sich hinterher kaum kaschieren und kann die Dichtigkeit des Gehäuses beeinträchtigen.
- Dichtigkeit prüfen: Bei Bassreflex-Gehäusen mit Überdruck im Innenraum unbedingt mit Dichtungsband oder Silikon abdichten – jede undichte Stelle kostet Wirkungsgrad.
- Innere Kabelführung: Halte die Kabelstrecke vom Terminal zur Schwingspule so kurz wie möglich und fixiere das Kabel im Gehäuse, damit es nicht auf den Konus schlagen kann.
- Schrauben nicht überdrehen: Vergoldete Schraubterminals sind nicht für massiven Krafteinsatz ausgelegt – Kabel fest, aber kontrolliert anziehen.
Das Audio System Terminal 4 ist kein Glamour-Produkt, aber eines, das man vermisst, wenn es fehlt. Wer Wert auf eine saubere, langlebige Anschluss-Lösung am Subwoofer-Gehäuse legt, ist hier richtig. Für größere Kabelquerschnitte oder Hochleistungs-SPL-Setups mit dickem Strippen lohnt ein Blick auf stärker ausgelegte Terminals – hier liegt die Stärke klar im soliden Alltags- und SQ-Bereich.
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